Krankenhaus Gummersbach
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Spezialisten für Handverletzungen

Kreiskrankenhaus Gummersbach ist Hand-Trauma-Zentrum

Um die Versorgung von Handverletzungen zu optimieren, ist das Kreiskrankenhaus Gummersbach in dem europaweiten Netzwerk von Hand-Trauma-Zentren anerkannt worden. Die Federation of European Societies for Surgery of the Hand (FESSH), zu der das Kreiskrankenhaus Gummersbach gehört, hat Qualitätskriterien für die Bildung von Hand-Trauma-Zentren erstellt, die in Deutschland derzeit knapp 30 Krankenhäuser erfüllen.


Wer zum Beispiel bei der Arbeit mit einer Kreissäge Verletzungen an der Hand erleidet, findet in einem Hand-Trauma-Zentrum ausgebildete Handchirurgen. Verletzungen von Sehnen, Nerven und Gefäßen in der Hand, Brüche und Amputationen von Fingern oder der gesamten Hand bis hin zur Wiederverpflanzung von Fingern können in Hand-Trauma-Zentren rund um die Uhr optimal versorgt werden. „In einem Hand-Trauma-Zentrum müssen mindestens drei ausgebildete Handchirurgen tätig sein“, nennt Chefarzt Jan-Raphael Hohbach ein Kriterium. „Die Behandlung schwerer Handverletzungen ist schon seit vielen Jahren ein Schwerpunkt unserer Klinik“, sagt der Handchirurg. Rund 2000 Hand-Operationen werden jährlich in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie in Gummersbach durchgeführt. In seinem Departement werden - aufgrund der vollen Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Nordrhein -  Ärzte auch in Handchirurgie ausgebildet.

Die Aufnahme in das europaweite Netzwerk FESSH bestätigt die Qualität der handchirurgischen Kompetenz des Kreiskrankenhauses Gummersbach, die in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Hohbach erklärt: „Ziel der europaweiten Vernetzung von Hand-Trauma-Zentren ist die schnellere und bessere Versorgung von Handverletzungen.“

Leistungsspektrum:

  • Karpaltunnel-Operation (endoskopisch)
  • Hand- und Fingergelenksspiegelung (Arthroskopie)
  • Bandrekonstruktionen
    • SL-Band
    • Seitenbänder am Daumen
  • Sehnenrekonstruktionen
  • Endoprothesen der Finger
  • Handgelenksstabilisierungen
    • DISI-/ PISI-Fehlstellung
    • SLAC-/ SNAC-Wrist
  • Frakturbehandlung
  • M.Dupuytren
  • Schnellender Finger (Ringbandspaltungen)
  • Sehnenverletzung
  • Infektionsbehandlung
  • Pseudarthrosenrekonstruktion (z.B. Kahnbeinpseudarthrose)
  • Behandlung von Fehlbildungen
  • Hand-Tumor-Chirurgie
  • Ersatzoperationen der Hand

  • SAV-Verfahren der Berufsgenossenschaften

    • Heilverfahrenskontrollen
    • Reha-Management
    • Stationäre Reha-Behandlungen

Departementleiter

Chefarzt

Jan Raphael Hohbach

Facharzt für Chirurgie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie Zusatzbezeichnung Handchirurgie

Kontakt

Tel. 0 22 61.17 1575
Fax 0 22 61.17 1571

E-Mail: heike.scholz(at)klinikum-oberberg.de

 

 

 

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