Die Therapie erfolgt als befundgerechte und planmäßig serielle Anwendung von speziellen Therapiemitteln.

Chirotherapie ist eine ca. 5.000 Jahre alte Behandlungsform. Sie hat nach dem letzten Krieg in Deutschland wieder Lehre und Verbreitung gefunden. Exakt lehrbare Handgrifftechniken und sofort nachprüfbare Ergebnisse haben heute auch die Anerkennung der Hochschulmedizin gefunden. Chirotherapie ist seit dem Beschluss des Deutschen Ärztetages 1976 Bestandteil der ärztlichen Weiterbildungsordnung. Die Chirotherapie, auch manuelle Medizin genannt, ist eine ärztliche Handgrifftechnik zu Diagnostik und Therapie reversibler Störungen der Bewegungsorgane. Schon in den antiken Hochkulturen war bekannt, wie durch Handgriffe schmerzhafte Funktionsstörungen am Bewegungsapparat schlagartig beseitigt werden können. Dieses Wissen ist weiterentwickelt worden. Neue Erkenntnisse sind hinzugekommen.

Die Chirotherapie setzt dort an, wo es um reversible Funktionsstörungen der Gelenke geht. Diesen Störungen liegt eine Gelenkblockade zugrunde. Die Blockade, die ein anatomisch intaktes ebenso wie ein degeneratives Gelenk betrifft, ist das Objekt der Handgriff-Therapie. Diese Handgriffe werden auch als "Einrenken" bezeichnet. Es ist jedoch nichts wirklich "ausgerenkt", sondern ein Gelenk in seiner Funktion eingeschränkt (= blockiert).