6. Juni: Tag der Organspende

Anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am 6. Juni informiert das Klinikum Oberberg über die Bedeutung der Organspende und ruft dazu auf, die persönliche Entscheidung zur Organspende zu dokumentieren.
Der Tag der Organspende wurde bereits 1983 von Patientenverbänden initiiert. Ziel des Aktionstages ist es, über Organspende aufzuklären, Menschen zum Austausch zu ermutigen und denjenigen zu danken, die sich für eine Organspende entschieden haben. Gleichzeitig soll der Tag Patientinnen und Patienten Hoffnung schenken, die dringend auf ein lebensrettendes Organ warten.
Auch im Kreiskrankenhaus Gummersbach konnten im vergangenen Jahr zwei Organspenden realisiert werden. Jede einzelne Organspende kann mehreren schwer kranken Menschen eine neue Lebensperspektive schenken.
„Organspende kann Leben retten. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und ihre persönliche Entscheidung festhalten“, erklärt Dr. Christoph Klein, Leiter der Intensivstation am Kreiskrankenhaus Gummersbach.
Trotz eines leichten Anstiegs der Organspendezahlen bleibt die Situation in Deutschland weiterhin angespannt. Tausende Menschen warten bundesweit auf eine Organtransplantation. Ein häufiges Problem ist dabei, dass der persönliche Wille zur Organspende nicht dokumentiert wurde. In diesen Fällen müssen Angehörige oft unter großer emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden.
Deshalb möchte das Klinikum Oberberg alle Menschen ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und die eigene Entscheidung festzuhalten – beispielsweise in einem Organspendeausweis, einer Patientenverfügung oder im digitalen Organspende-Register.
Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist freiwillig. Wichtig ist vor allem, dass die persönliche Haltung dokumentiert und Angehörigen bekannt ist.
Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ macht der bundesweite Aktionstag jedes Jahr auf die Bedeutung der Organspende aufmerksam. Bundesweit finden dazu Informationsveranstaltungen, Gespräche mit Betroffenen sowie ökumenische Gottesdienste statt. Eine besondere Aktion ist seit vielen Jahren „Geschenkte Lebensjahre“, bei der Organempfängerinnen und -empfänger zeigen, wie viele zusätzliche Lebensjahre ihnen durch eine Transplantation ermöglicht wurden.
Einen Organspendeausweis gibt es kostenfrei zum Beispiel an der Information des Kreiskrankenhauses Gummersbach, online unter www.tagderorganspende.de, in vielen Apotheken und Arztpraxen.

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