Aktuelles

20.02.2026

Gesunder Darm, gesundes Leben

Im bundesweiten Darmkrebsmonats März laden das Darmzentrum Oberberg und die Volksbank Oberberg herzlich zu einem informativen Abend am Mittwoch, 11. März, ein. Unter dem Motto „Gesunder Darm, gesundes Leben“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Prävention, Früherkennung und moderne Behandlungsmöglichkeiten von Darmkrebs.

Wie kann ich mein Darmkrebsrisiko senken? 
Dr. Albrecht Kendel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie bietet eine Überblick über Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und die Bedeutung der Vorsorge. 
Wenn Darmkrebs festgestellt wird – Moderne Therapie heute
Prof. Stefan Saad, Leiter Darmzentrum Oberberg und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, informiert über aktuelle Therapieverfahren und den Vorteilen der Behandlung in einem spezialisierten Darmzentrum.
Bunt und gesund: Gesundheit beginnt im Darm
Dorothee Richter, Diätassistentin im Klinikum Oberberg, bietet praktische Ernährungstipps zur Unterstützung der Darmgesundheit an und erklärt, wie Betroffe mit Hilfe der passenden Ernährung ihren Genesungsprozess unterstützen können. Rezepte zum Mitnehmen hat sie auch dabei.
Finanzielle Vorsorge
Expertinnen und Experten der Volksbank Oberberg geben Tipps zur finanziellen Absicherung im Krankheitsfall.

Der informative Abend findet statt am Mittwoch, 11. März 2026, um 17:00 Uhr in den Räumen der Volksbank Oberberg im Forum Gummersbach. Der Eintritt ist frei.

Warum Vorsorge so wichtig ist

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Gleichzeitig gilt: Früherkennung kann Leben retten. Durch Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Vorstufen oft rechtzeitig erkennen und behandeln. Die Felix Burda Stiftung ruft seit 25 Jahren im Darmkrebs-Awerness-Monat März zur Aufklärung über Darmkrebs auf. Laut Burda Stiftung ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung (hinter Brustkrebs) und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung (hinter Prostata- und Lungenkrebs). Etwa jede neunte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. Mastdarm (Rektum). Jährlich erkranken rund 55.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Rund 22.000 Menschen sterben jedes Jahr an dieser Krebserkrankung.
ur Vorsorge und Früh­erkennung von Darm­krebs haben gesetzlich versicherte Frauen und Männer ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Darm­spiegelung (Kolos­kopie). Dabei können gegebenen­falls Darm­polypen ent­fernt werden, die sich zu Krebs ent­wickeln können. Bei un­auffälli­gem Befund kann nach 10 Jahren eine Wieder­holungs­kolos­kopie erfolgen. Alter­nativ zur Kolos­kopie kann ab dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre ein immu­no­lo­gischer Test auf versteck­tes Blut im Stuhl (iFOBT bzw. FIT-Test) durch­geführt werden. Ist dieser auffällig, wird eine Kolos­kopie zur Abklärung empfohlen. Für Personen mit erhöh­tem Erkrankungs­risiko gelten spezifische Empfeh­lungen. 
Weitere Infos gibt es auf den Internetseiten der Felix-Burda-Stiftung.

 

Veranstaltungen

Aktuelles

Veranstaltungen

Aktuelles