Gesunder Darm, gesundes Leben

Im bundesweiten Darmkrebsmonats März laden das Darmzentrum Oberberg und die Volksbank Oberberg herzlich zu einem informativen Abend am Mittwoch, 11. März, ein. Unter dem Motto „Gesunder Darm, gesundes Leben“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Prävention, Früherkennung und moderne Behandlungsmöglichkeiten von Darmkrebs.
Wie kann ich mein Darmkrebsrisiko senken?
Dr. Albrecht Kendel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie bietet eine Überblick über Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und die Bedeutung der Vorsorge.
Wenn Darmkrebs festgestellt wird – Moderne Therapie heute
Prof. Stefan Saad, Leiter Darmzentrum Oberberg und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, informiert über aktuelle Therapieverfahren und den Vorteilen der Behandlung in einem spezialisierten Darmzentrum.
Bunt und gesund: Gesundheit beginnt im Darm
Dorothee Richter, Diätassistentin im Klinikum Oberberg, bietet praktische Ernährungstipps zur Unterstützung der Darmgesundheit an und erklärt, wie Betroffe mit Hilfe der passenden Ernährung ihren Genesungsprozess unterstützen können. Rezepte zum Mitnehmen hat sie auch dabei.
Finanzielle Vorsorge
Expertinnen und Experten der Volksbank Oberberg geben Tipps zur finanziellen Absicherung im Krankheitsfall.
Der informative Abend findet statt am Mittwoch, 11. März 2026, um 17:00 Uhr in den Räumen der Volksbank Oberberg im Forum Gummersbach. Der Eintritt ist frei.
Warum Vorsorge so wichtig ist
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Gleichzeitig gilt: Früherkennung kann Leben retten. Durch Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Vorstufen oft rechtzeitig erkennen und behandeln. Die Felix Burda Stiftung ruft seit 25 Jahren im Darmkrebs-Awerness-Monat März zur Aufklärung über Darmkrebs auf. Laut Burda Stiftung ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung (hinter Brustkrebs) und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung (hinter Prostata- und Lungenkrebs). Etwa jede neunte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. Mastdarm (Rektum). Jährlich erkranken rund 55.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Rund 22.000 Menschen sterben jedes Jahr an dieser Krebserkrankung.
ur Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich versicherte Frauen und Männer ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie). Dabei können gegebenenfalls Darmpolypen entfernt werden, die sich zu Krebs entwickeln können. Bei unauffälligem Befund kann nach 10 Jahren eine Wiederholungskoloskopie erfolgen. Alternativ zur Koloskopie kann ab dem Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre ein immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl (iFOBT bzw. FIT-Test) durchgeführt werden. Ist dieser auffällig, wird eine Koloskopie zur Abklärung empfohlen. Für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko gelten spezifische Empfehlungen.
Weitere Infos gibt es auf den Internetseiten der Felix-Burda-Stiftung.

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