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27.02.2026

Klinikum Oberberg startet neue Ausbildung für Anästhesietechnische Assistenten

Gummersbach/ Waldbröl – Das Klinikum Oberberg baut seine Ausbildungsangebote weiter aus und investiert damit gezielt in die Fachkräftesicherung der Region. Im August 2026 startet erstmals ein Ausbildungsgang zur Anästhesietechnischen Assistentin bzw. zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA). Bewerbungen sind ab sofort möglich.

„Mit der ATA-Ausbildung investieren wir bewusst in die Fachkräftesicherung und schaffen   eine wohnortnahe Perspektive in einem hochspezialisierten und zukunftssicheren Beruf“, betont Sascha Klein, Geschäftsführer des Klinikums Oberberg. „Bislang bietet kein Krankenhaus im Oberbergischen Kreis diese Ausbildung an.“

Das Klinikum Oberberg verfügt bereits über langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten (OTA). Diese Expertise bildet die Grundlage für den neuen Ausbildungszweig. Die praktische und theoretische Ausbildung der ATA wird von einem interdisziplinären Team begleitet: PD Dr. Matthias Paul und Dr. Jörg Niehüser-Saran, Chefärzte der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie der Kreiskrankenhäuser Gummersbach und Waldbröl, unterstützen gemeinsam mit Pflegedirektor Raphael Lüdenbach die Ausbildung.

„Wir werden die neuen Auszubildenden in Theorie und Praxis – zum Beispiel im Aufwachraum und in der OP-Einleitung – unterrichten“, erklären die Chefärzte. „In einem technisch anspruchsvollen Umfeld brauchen wir die hochspezialisierten Fachkräfte, die die Ärzte bei ihrer Tätigkeit unterstützen“, betont Dr. Niehüser-Saran. Die theoretische Ausbildung findet im Gesundheits- und Bildungszentrum des Klinikum Oberberg (GBZ) statt, die praktische Ausbildung erfolgt in den Kreiskrankenhäusern Gummersbach und Waldbröl.

Die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren. Anke Denninghaus, Leiterin der OTA-Schule, entwickelt aktuell den Lehrplan sowie die Praxiseinsatzpläne für den ersten Jahrgang. „Außerdem informiere ich aktuell umliegende Krankenhäuser über das neue Ausbildungsangebot“, berichtet die Schulleiterin. Denn auch externe Einrichtungen haben künftig die Möglichkeit, ihre ATA-Auszubildenden im GBZ schulen zu lassen.

Auch Maria Andreacchi, Institutsleiterin des GBZ, begrüßt die Erweiterung des Bildungsportfolios: „Mit der Erweiterung des Ausbildungsportfolios bietet das GBZ Ausbildungsinteressierten und kooperationsinteressierten Einrichtungen nun ein noch breiteres Spektrum an beruflichen Perspektiven – von der Pflegeausbildung, über die OTA-ATA, bis hin zur Physio- und Ergotherapie. Qualifizierte Fachkräfte werden in der Region dringend gebraucht.“

Für Absolventinnen und Absolventen von Gymnasien und Realschulen sowie Hauptschulabsolventen mit einer zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung eröffnet die neue Ausbildung eine attraktive, wohnortnahe Karrierechance. Bislang mussten Interessierte für die ATA-Ausbildung nach Köln, Bonn oder noch weiter pendeln. Nun können sie direkt im Oberbergischen Kreis in diesen spannenden Beruf einsteigen.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst mindestens 2100 Theoriestunden sowie 2500 Praxisstunden. Sie schließt mit einer staatlich anerkannten Prüfung ab. Die Ausbildungsvergütung erfolgt attraktiv gestaffelt:
• 1. Ausbildungsjahr: ca. 1 490,69 € brutto/Monat
• 2. Ausbildungsjahr: ca. 1 552,07 € brutto/Monat
• 3. Ausbildungsjahr: ca. 1 653,38 € brutto/Monat

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Interessierte können sich online über das Karriereportal bewerben: ATA-Ausbildung

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