Mit kleinen Cent-Spenden Großes bewirken

Mit einer kleinen Geste große Wirkung erzielen: Die Mitarbeitenden des Klinikums Oberberg haben im Rahmen der sogenannten Restcent-Spende im Jahr 2025 insgesamt 6.508,18 Euro für gemeinnützige Zwecke gesammelt. 1.563 Beschäftigte beteiligten sich an der Aktion.
Das Prinzip ist einfach: Monatlich spenden die Mitarbeitenden freiwillig den Centbetrag hinter dem Komma ihres Gehalts. Was für den Einzelnen kaum spürbar ist, ergibt in der Gemeinschaft eine beachtliche Summe, die sozialen Projekten in der Region zugutekommt.
Eine aus unterschiedlichen Berufsgruppen besetzte Kommission entschied sich aus einer Vielzahl vorgeschlagener Projekte für drei Organisationen. Die Spendensumme wurde zu gleichen Teilen an an die Tafel Bergneustadt, den SAPV-Wünschebus Oberberg und die DLRG Nümbrecht vergeben.

Wie wichtig diese Hilfe ist, zeigt sich beispielhaft bei der DLRG Nümbrecht. Dort werden mit einem Teil der Spendengelder neue Übungspuppen für die Herz-Lungen-Wiederbelebung angeschafft. Diese ermöglichen eine moderne und praxisnahe Ausbildung in Erster Hilfe und Reanimation. „Diese Spende ist weit mehr als eine finanzielle Zuwendung – sie ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit unserer Region“, bedankt sich Michael Rudde, Vorsitzender der DLRG Nümbrecht, herzlich. „Wir können damit Erste-Hilfe- und Reanimationsmaßnahmen auf aktuellem medizinischen Stand vermitteln – modern, praxisnah und motivierend für alle Altersgruppen“, so Rudde. Auch der Aufbau eines neuen Sanitätsteams für Veranstaltungen und Einsätze in der Region werde durch die Unterstützung gestärkt. Zugleich sieht er in der Zusammenarbeit ein starkes Signal für die Region: „Es zeigt, wie eng Gesundheitswesen und Hilfsorganisationen im Oberbergischen zusammenarbeiten – und wie viel wir gemeinsam erreichen können.“
Auch bei der Tafel Bergneustadt ist die Spende von großer Bedeutung. Rund 40 Ehrenamtliche versorgen dort Woche für Woche etwa 130 Menschen mit Lebensmitteln. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sei die Nachfrage zusätzlich gestiegen, berichtet Joachim Lüllau, Leiter der Tafel. Die Spendengelder helfen, laufende Kosten wie Miete, Fahrzeuge und Energie zu decken.
Der SAPV-Wünschebus Oberberg wiederum erfüllt schwerstkranken Patientinnen und Patienten letzte Herzenswünsche und ermöglicht besondere Momente in einer sehr sensiblen Lebensphase.
„Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Oberberg, die sich an der Restcent-Spende beteiligen“, sagt Magnus Kriesten, 2. Geschäftsführer des Klinikums Oberberg. „Dieses Engagement unterstreicht, welchen Beitrag wir gemeinsam für die Menschen in unserer Region leisten können.“

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