Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hat 2011 damit begonnen, tiergestützte Arbeit in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen einzusetzen.

2011 war es ein Golden Retriever, der in der Ergotherapie als Therapiebegleithund eingesetzt wurde. Durch die positiven Effekte in der Behandlung entstanden Ideen, den Bereich weiter auszubauen und zu etablieren. 2019 sind die ersten drei Afrikanischen Zwergziegen auf dem Gelände eingezogen, 2020 folgten sieben Pommersche Wollschafe.
Die tiergestützte Therapie wird von den zuständigen Ergotherapeuten angeboten und bei Bedarf in den Therapieplan der PatientInnen integriert.

Die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen umfasst verschiedenste Bereiche des Menschen.

Wirkungen auf die Psyche des Menschen:

  • Förderung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Verringerung des Gefühls sozialer Einsamkeit
  • Förderung eines positiven Selbstbildes, Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • Förderung der Kontaktfähigkeit
  • Reduktion von Stress, Beruhigung und Entspannung

Wirkung auf geistige Funktionen:

  • Tiere fordern aktives, selbständiges und verantwortungsvolles Handeln (Fachwissen, Füttern, Sauberhalten, Bewegung, Gesundheit)

Wirkungen auf den Körper:

  • Normalisierung der Herzfrequenz und des Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems
  • Ablenkung von Schmerzen
  • Verbesserung von Körpergefühl, Bewegung, Koordination